Mozartbonbons

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16 Stück / LV / V
Ähnlich phantastisch wie die berühmten Kugeln!

In eine große Rührschüssel
50 g Puderzucker und
50 g grob gemahlene Pistazien füllen.
200 g kühlschrankkalte Marzipanrohmasse grob dazu raspeln; zwischendurch mehrmals umrühren, damit die Marzipanraspel nicht verklumpen. Ist alles Marzipan hineingeraspelt, dann die Zutaten gut verkneten.
Evtl. 1 TL Wasser zugeben, damit der Teig noch verbleibende Krümel aufnehmen kann und ein glatter Kloß entsteht.

Den Marzipankloß auf Backpapier zu einer etwa 20 cm langen Rolle formen. Die Rolle in 16 Scheiben schneiden (mittig beginnen u.s.w.). Jede Scheibe zu einer 3-fingerbreiten kreisrunden Scheibe flach drücken.

16 Schokohaselnüsse (das sind die mit Schokolade ummantelten Haselnüsse, genannt „Nusspralinen“, LV) / vegane Schokonüsse auf den Marzipanscheiben verteilen.
Jede Scheibe um eine Schokonuss wickeln und verschließen. Sollten sich Risse im Marzipan zeigen, dann die Hände leicht anfeuchten.
Die Marzipankugeln auf Backpapier ablegen.

Die Marzipankugeln nacheinander mit einem kleinen Löffel in
100 g geschmolzene Kouvertüre s.u. (Packungsanweisung beachten) tauchen, rundherum wenden und mittels des Löffels wieder auf dem Backpapier ablegen. Wenn du möchtest, dekorierst du jetzt noch jede Praline mit 1 Pistazie.

Die Kouvertüre kannst du frei wählen:
100 g Zartbitterschokolade + 1 EL Rapsöl (V)
100 g dunkle Zartbitter-Blockkouvertüre aus dem Backregal (LV)
100 g weiße Blockkouvertüre aus dem Backregal (LV) – evtl. mit einigen Tropfen Lebensmittelfarbe (das habe ich jedoch nicht ausprobiert)

Eine unebene Pralinenoberfläche ergibt sich, wenn du die Marzipankugeln kurz unter fließendes Wasser hältst, sie dann in grob gemahlenen Pistazien wendest, trocknen lässt und dann erst in die Kouvertüre tauchst:

Wichtig zu wissen: Jeder Mitgenießer sollte darüber Bescheid wissen, dass sich in der Mitte eine Haselnuss befindet. Vorsichtig knabbern und genießen!
Varia: Die Schokohaselnüsse durch Schokomandeln oder Kakaonüsse ersetzen.
Riesen-Mozartbonbons: Die Marzipanrolle in 12 Scheiben schneiden, flach drücken und in jede Scheibe 2 zusammengelegte Nougat-Schogetten einwickeln. Schogetten gibt es auch vegan, z.B. die Sorten Cookie oder Salzkaramell.

Die Geschichte dazu
1890 kreierte der Salzburger Konditor Fürst anlässlich des 100. Todestages von Mozart die erste Mozartpraline, die er damals „Mozartbonbon“ nannte. Heute sind diese Pralinen unter dem geschützten Namen „Mozartkugeln“ weit bekannt. Eine Mozartkugel ist ganz ähnlich aufgebaut wie unser bescheidenes Mozartbonbon (das übrigens ebenso phantastisch schmeckt!). In ihrer Mitte enthalten Mozartkugeln jedoch eine weiche Nougatkugel.

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