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ein typischer Winter-Eintopf
schmeckt gut durchgezogen noch einmal so gut!

Interessant zu wissen
Dieser Rote Bete-Eintopf wird seit langem in vielen Ländern Osteuropas und in der Ukraine bis hin nach Russland zubereitet. 2022 wurde die „Kultur der ukrainischen Borschtsch-Küche“ sogar in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Der typische Wintereintopf wird mit Weißkohl oder Spitzkohl zubereitet; aber auch mit Rotkohl wird er gut. Das Topping kann getrennt serviert oder zuletzt mit Senf und Petersilie in den Eintopf gegeben werden.
Borschtsch
100 g Zwiebel (gew.) und
2 Knobi (zerdr.) in
4 EL Olivenöl anschwitzen.
1,5 Liter Wasser,
6 TL Bio-Gemüsebrühpulver (25 g),
100 g Tomatenmark,
2 EL Branntweinessig,
4 TL Majoran,
2 Lorbeerblätter,
200 g Möhren (in Scheiben),
500 g Weißkohl / Spitzkohl / Rotkohl (in kurzen Streifen),
650 g Rote Bete (kleinfingerdick gew.) einrühren und im geschlossenen Topf 30 Minuten köcheln. lassen.
1 kl. Dose Kidneybohnen (abgebraust, ca. 250 g) zugeben und kurz mit erhitzen.
Den Eintopf dann vom Herd nehmen,
30 g Senf (2 l. geh. EL) und
25 g TK-Petersilie unterrühren und alles etwas abkühlen lassen.
Topping
200 g Saure Sahne (alternativ 200 Schmand / Sojasahne / Veggie-Kochcreme, jeweils mit 2 EL Essig verrührt) mit
1/2 TL Salz und
evtl. 2 EL Veggie-Meerettichsahne verrühren.
Tip
– Du kannst frische oder vakuumierte Rote Bete verwenden.
– Wer mag, gibt mit den Bohnen noch geschnittene Veggie-Heißheißwürstchen dazu.
– Zum Borschtsch schmeckt Vollkorntoast mit Veggie-Schmalz.
– Der Weißkohl-Borschtsch gut durchgezogen, also 1 bis 2 Tage später, besonders gut.
– Der Rotkohl-Borschtsch sollte nicht länger als 1/2 bis 1 Tag stehen, da der Rotkohl mit der Zeit seine Farbe abgibt.
📉Paprikamark anstatt Tomatenmark verwenden. Vom Senf nur die Hälfte nehmen.

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