Pestizide

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Pestizid-Alarm!
Man will es am liebsten gar nicht glauben, was in der aktuellen „Schrot + Korn“ geschrieben steht (Herbst 2024)!
In diesem Jahr durfte Kernobst (wie Äpfel und Birnen) in der Bodenseeregion in deutlich größerer Menge mit Folpet, einem Fungizid, behandelt werden. Dafür wurde der Grenzwert dieses mutmaßlich krebserregenden und erbgutverändernden Mittels um das 20-fache erhöht! Nur damit die Äpfel schön glatt und nicht schorfig aussehen; denn das nasse Wetter hatte das Pilzbefallrisiko erhöht. Und der Gipfel: Das so behandelte Obst darf nur in Deutschland verkauft werden, da andere Länder das Obst offensichtlich ablehnen würden!

Schlimmer geht immer
Es konnte wissenschaftlich gezeigt werden, dass eine erhöhte Pestizidbelastung zur Schüttellähmung (Morbus Parkinson) führen kann! Betroffen sind nicht nur Landwirte sondern auch Menschen in einem Umkreis von 500 Metern und mehr um die pestizidbehandelten Felder herum.
Das zeigt uns mal wieder dass nur auf Bio Verlass ist!

Was tun?
Obst und Gemüse unter fließend warmem Wasser waschen, um Pestizide zumindest teilweise zu entfernen.
Bestimmte Früchte, wie Bananen, Mangos, Erdbeeren oder Zitrusfrüchte sind mehr belastet. Nach dem Waschen / Schälen die Hände waschen! Grundsätzlich gilt: einen Apfel (o.a.) lieber gründlich abwaschen als schälen, damit die Mikronährstoffe in und unter der Schale erhalten bleiben!
Wurzelgemüse bzw. Knollengemüse enthält weniger Pestizide. Oberirdisch wachsende Gemüse bekommen mehr davon ab. Äußere Salatblätter entfernen.
Regionalware / EU-Ware einkaufen, da die EU-Grenzwerte für Pestizide außerhalb Europas nicht gelten.
Bioware bevorzugen, insbesondere für stärker belastete Lebensmittel wie Bananen und für schlecht waschbare wie Erdbeeren und Weintrauben.
Aber auch für alle anderen Lebensmittel gilt: Bio ist besser!

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