Arteriosklerose – was ist das?
Arteriosklerose wird umgangssprachlich als Arterienverkalkung bezeichnet. Die Lifestyle-Faktoren Ernährung, Bewegung und Genussverhalten tragen maßgeblich dazu bei, ob eine Arteriosklerose entsteht oder ausbleibt.
Ein Vergleich mit verkalkten Wasserrohren ist durchaus gerechtfertigt. Auch das Innere des Blutgefäßes wird verlegt, der Blutfluss wird behindert und der Blutdruck steigt an.
Im fortgeschrittenen Stadium stoppt die Durchblutung und das Organ erhält keinen Sauerstoff mehr (Schlaganfall, Herzinfarkt) oder das Blutgefäß platzt (Hirnblutung). Gehirn und Herz reagieren auf Arteriosklerose besonders empfindlich, jedoch können auch andere Organe betroffen sein, z. B. Niere (Niereninsuffizienz), Extremitäten („Raucherbein“), Netzhaut, Darm und andere Organe.
Erstelle dein Arteriosklerose-Risikoprofil
Bist du übergewichtig?
Hast du erhöhte Blutdruckwerte?
Hast du erhöhte Fettwerte?
Hast du erhöhte Blutzuckerwerte?
Leidest du unter negativem Stress?
Besteht ein Mangel an Ausdauersport?
Rauchst du?
Hatte dein Vater vor dem 55. Lebensjahr oder deine Mutter vor dem 65. Lebensjahr einen Herzinfarkt oder Schlaganfall?
Bei 1 bis 2 Ja: es besteht ein eher geringes Risiko für Arteriosklerose – Rauchen kann dieses Risiko jedoch vervielfachen!
Bei 3 Ja: es besteht ein erhöhtes Risiko für Arteriosklerose.
Ab 4 Ja: es besteht ein hohes Risiko für Arteriosklerose!
Hast du die Fragen 1 bis 4 mit Ja beantwortet, so liegt ein sogenanntes Metabolisches Syndrom vor, das du alsbald mit Ihrem Arzt besprechen solltest.
Arteriosklerose – unbemerkt und tückisch
Jeder Mensch ist so alt wie seine Blutgefäße.
Arteriosklerose tut erst einmal nicht weh (leider, da deshalb unbemerkt).
Je mehr Risikofaktoren, umso größer die Gefahr einer Arteriosklerose.
Die Folgen stellen sich oft erst nach Jahrzehnten ein.
Die Folgekrankheiten sind bitter.
Vorsorge ist besser als heilen!
Arteriosklerose – nein danke!
Alter, Geschlecht und Erbfaktoren lassen sich nicht beeinflussen. Andere Risikofaktoren können mit gesundem Lebensstil jedoch fast immer sehr positiv gelenkt werden.
Hierzu gehören Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel, negativer Stress, erhöhte Blutzuckerwerte, erhöhte Blutfettwerte und erhöhter Blutdruck.
Bluthochdruck lässt sich durch regelmäßigen Sport (Ausdauersport, Krafttraining) um bis zu 10 mm Hg senken. Erhöhte Cholesterinwerte lassen sich in ca.30% der Fälle durch eine fettarme Kost senken. Auch erhöhte Blutzuckerwerte und Übergewicht können durch eine Lifestyle-Änderung günstig beeinflusst werden.
Du siehst, das A und O sind immer wieder gesunde Ernährung und Sport.
Gesund leben – was kann ich für mich tun?
- dich gesund ernähren
- Übergewicht abbauen
- regelmäßig Sport treiben
- Giftstoffe meiden (Rauchen, Alkohol)
- intensive Sonneneinwirkung meiden (auch Solarium*)
- Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen
Du siehst es schon vor dir – ein asketisches verzichtreiches freudloses und einsames Leben?Dazu will ich die erzählen, dass ich von all diesen Dingen, von gesunder Ernährung und von Sport bis zu meinem 45. Lebensjahr keine Ahnung hatte. Ich musste es auch erst lernen und erfahren, wozu eine 10-jährige Tätigkeit in einer onkologischen Rehaklinik maßgeblich beigetragen hat. Erst noch einmal 5 Jahre später habe ich dann mit regelmäßigem Sport angefangen. Es geht mir heute viel besser – durch Zugewinn an neuem Genuss, neuer Balance und Zufriedenheit! Und ehrlich gesagt, Schokolade und Wein gehören weiter dazu, allerdings in einem verträglichen Maß.
Und es gibt noch eine gute Nachricht: es ist nie zu spät, anzufangen!
*Fast alle Solarium-Geräte zeigen zu hohe Bestrahlungsstärke (oft das 10-fache der kleinsten Dosis, die eine Hautrötung hervorrufen kann). Die Konzentration der UVA-Strahlen im Solarium ist also deutlich größer als die der natürlichen Strahlung. Auch UVA-Strahlen sind gefährlich, sie lassen die Haut schneller altern und können wie UVB-Strahlen Hautkrebs verursachen. Solarien enthalten zudem geringe UVB-Reste, die bekanntermaßen Hautkrebs verursachen können.
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