wie aus 1001 Nacht

Gewürze früher und heute
Die Welt der Gewürze ist heutzutage riesig. Das war einmal anders, kannten Oma und Uroma nur Salz und Kräuter aus der Natur und ihrem Küchengarten. Es gab Zeiten, da waren Salz, Pfeffer, Zimt und Zucker irre teuer und nur die Reichen konnten sich diese Gewürze leisten. Salz wurde mühsam in Stollen abgebaut, Zucker aufwendig und heiß gesiedet, Pfeffer und Zimt wurden mittels gefährlicher Schiffsreisen, die wochen- bis monatelang dauerten, aus der Ferne nach Europa gebracht.
Heute ist das anders. Die Gewürzregale im Supermarkt geben alles her, was unsere Sinne begehren. Richtig teuer sind nur noch die Gewürze, die sehr personal- und zeitaufwendig abgesammelt werden müssen (wie Safran) oder die aufgrund Klimaveränderung schlechter gedeihen.
In früheren Jahren wurden viele der heutigen Gewürze als Heilkräuter verwendet. In üblichem Maß verwendet, egal ob als Blatt, Stengel, Samen, gerebelt oder gemahlen, bringen sie auch heute gesunde Wirkstoffe in die Küchen der Welt (wie sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien). Außerdem beeindrucken sie mit Duft, Geschmack, Farbe und geben uns die Möglichkeit, im Gegenzug Salz einzusparen.
Gewürze lassen sich unendlich kombinieren, aber sie sind nicht unendlich haltbar. Sie sollten dunkel und kühl aufbewahrt werden. Frische Gewürze sind im Geschmack intensiver als schon länger gelagerte Gewürze. Und was früher die gute alte Prise war, wird heutzutage teelöffelweise zugegeben. Sparsamkeit ist jedoch weiterhin beim Salz angesagt, heute nicht mehr aus Kostengründen, sondern aus Gesundheitsgründen.
Und falls du Lust hast, Gewürze auch einmal selbst anzumischen – dann schau gerne hier nach.