Ihr habt es schon gemerkt: meine Webseite lässt sich nicht googeln. Besser gesagt sie lässt sich nicht mehr googeln. Was vorher ging, geht seit 2025 nicht mehr.
„Die Webseite, die es gar nicht gibt“?
Im November 2025 habe ich eine Berliner Firma beauftragt, dafür zu sorgen, dass sie sich googeln lässt. Jetzt nach mehreren Versuchen firmenseits und längeren Wartezeiten klappt es immer noch nicht und ich erhielt auf meine Nachfrage eine e-mail, aus der ich einmal die genannten Gründe zusammenfasse (Kursivtext = Firmentext):
1. Für Google seien es zu viele Seiten auf einmal
Sigi: Äh – hätte man es dann vielleicht anders anpacken müssen?
2. Externe Verlinkungen fehlen
Sigi: Super! Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Google will, dass die Webseite von anderen als Link angegeben wird, obwohl es die Webseite bei Google noch gar nicht gibt?
3. Es sei ein Autoritätsproblem
Und dafür gebe es konkrete Maßnahmen, bei denen ich selbst den größten Hebel hätte:
Ich solle ein Google Business Profil erstellen: „Falls Sie noch keins haben, legen Sie ein Profil für sich als Autorin/Ärztin an und verlinken Sie dort auf Ihre Website.“
Sigi: Da soll man sich als Firma anmelden. Ich habe aber keine Firma und auch kein Nebengewerbe!
4. Instagram Bio-Link
„Prüfen Sie, ob in Ihrem Instagram-Profil @vegetarisch.kompakt ein direkter Link zu Ihrer Website hinterlegt ist (nicht nur als Text, sondern als klickbarer Link).“
Sigi: Gibt es doch schon lange! 1 Klick und man ist drin!
5. Verlagsseiten und Amazon
„Auf den Seiten Ihrer Buchverlage und Ihrer Amazon-Autorenseite sollte Ihre Website verlinkt sein.“
Sigi: Der Verlag duldet meine Webseite. Aber fördern wird er sie wohl nicht!
6. Fachverzeichnisse
„Als Ärztin mit Schwerpunkt Ernährungsmedizin gibt es Verzeichnisse und Fachportale, in denen Sie sich mit Website-Link eintragen können.“
Sigi: Dazu muss man als Institution (Arztpraxis / Krankenhaus) zertifiziert sein. Ich bin aber eine Privatperson ohne jedes Institut.
7. Rezept-Plattformen nutzen
„Einzelne Rezepte bei Plattformen wie Chefkoch einreichen und dort auf das Original auf Ihrer Website verweisen. Jeder einzelne dieser Links signalisiert Google: Diese Website ist real, relevant, und es lohnt sich, sie zu indexieren. Schon 5 bis 10 solcher Verlinkungen können einen spürbaren Unterschied machen.“
Sigi: Bin ich jetzt eine Angeklagte? Muss ich meine Unschuld beweisen? Außerdem akkzeptiert Chefkoch meinen Link nicht.
8. Texte zu kurz
„Viele Ihrer Rezeptbeiträge haben relativ kurze Texte (teilweise unter 200 Wörter). Google bevorzugt bei der Indexierung Inhalte mit mehr Substanz. Als Richtwert: Beiträge mit mindestens 300 Wörtern, besser 500 bis 800 Wörtern, haben deutlich bessere Chancen, von Google aufgenommen zu werden.“
Sigi: Hallo, wer hat hier das Motto „Vegetarisch kompakt“ noch nicht verstanden? Und deshalb nicht als seriös einzustufen?
Schreibt mir gerne eure Gedanken und Ideen dazu:
jo.si.steeb@gmx.de