Kochsahne – manchmal auch Kochcreme genannt – gibt es lactovegetarisch und auch vegan. Die veganen Alternativen heißen oft Cuisine (z.B. Sojacuisine). Die Begriffe sind nicht geschützt und werden für verschiedene Convenience-Produkte benutzt. Kochsahne und Cuisine sind fettärmer und trotzdem cremiger als Sahne. Sie gerinnen bei Säurezugabe nicht. Steif schlagen lassen sie sich nicht. Ihre besonders guten Koch- und Bindeeigenschaften erhalten sie durch Zusätze wie Stabilisatoren oder Verdickungsmittel. Angeboten wird sie in der Regel mit 200 g im Becher oder im kleinen Tetrapak.
Vegane Kochsahne
Solche Kochsahne, die nicht zum Aufschlagen gedacht ist, gibt es z. B. als „Cuisine Hafer oat“ oder als „Soja Cuisine“.
Vegane Kochcreme – ebenfalls ein nicht geschützter Begriff – scheint überwiegend für eine schmandähnliche stichfeste weiße Creme (bis 30% Fett) verwendet zu werden. Eindeutiger ist da schon die Bezeichnung Vegane Schmand-Alternative. All diese stichfesten Cremes eignen sich hervorragend, um Schmand zu ersetzen, wie z. B. für Flammkuchen oder Quiche. Sie entspricht sozusagen einem „Veggie-Schmand“. Veganen Schmand kannst du in Form einer Cashewcreme auch selbst herstellen.
Was für ein Wirrwarr!
Cremefine, Cuisine, Creme vega – es existiert ein großes Wirrwarr der Namensgebung. Uns bleibt nur, den Kopf zu schütteln, die Zutatenliste zu lesen und dann noch den Becher zu schütteln, um zu erkennen, ob es sich um eine flüssige oder feste Creme handelt!
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Egal wie sie heißen
sie stellen Convenienceprodukte dar. Kann ich den Wunsch nach einer stichfesten veganen Verfeinerungscreme gut verstehen, so sollte die Kochsahne doch eher zur Ausnahme gehören. Die gute alte Sahne tut es nämlich in den meisten Fällen auch!